„Über Bord‟

Etymologisches Wörterbuch der deutschen Seemannssprache · 1882 · p. 8
unterscheidet sich sehr we sent lich von „Von Bord‟. Dieses wird gebraucht, wenn jemand oder etwas auf ordnungsmäßige Weise von Bord geht. Man sagt: „Dienstlich oder mit Urlaub oder krank oder bei Außerdienststellung von Bord gehen; das Boot setzt von Bord ab; die Takelage, die Artillerie, das Inventar von Bord geben‟, dagegen: „etwas über Bord (ins Wa er) werfen, der Hut geht (nicht so häufig fliegt) über Bord, der Mann fällt über Bord; Leiche über Bord setzen.‟ Rostocker Chronik: „a. 1566 synt van Denen ond dudsche ock vel tot bleuen, de hefft men auer bort na sebruck geworpen ond en gelt by gebunden, dat se konden begrawen werden, wen se an land quemen.‟
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