Riff

Etymologisches Wörterbuch der deutschen Seemannssprache · 1882 · p. 7
das, kommt vom alt nor disc hen rif a, schlitzen, spalten und bedeutet etwas Gespaltenes, zersplittertes, zerklüftetes Felsgebilde. Dann aber auch im weiteren Sinne jede sich ins Meer hinau treckende, von Wa er bedeckte Bank, auch wenn sie eine Sandbank ist; be sonders auch eine sich unter Wa er hinziehende Kor allen bank. An sich liegt die Bedeutung „unter Wa er be find lich‟ nicht in dem Worte, sie wird aber im seemännischen Sprachgebrauche unwillkürlich dam it verbunden.  — Mit tel nie der deutsch rif, ref, reve; „we schipbrokich gudt vindt by dem Strande, de schal dat antwerten der negesten Stadt... van den upgefischeden gude schall men eme geven, de dat gevunden heft, dat twintigste deel; hale he dat ock ut der see van dem reve, so behort hem dat drudde deel.‟ Das war Lübisches Recht. Das Rigaer sagt: „So we scipbroken gut vindet oppe dem vorende, de sal daraf hebben den twintegesten deel; de et halet uppe deme reue vppe der ze, de zulen hebben den dridden del.‟
Readham'da tam maddeyi gor →