tot

Etymologisches Wörterbuch der deutschen Seemannssprache · 1882 · p. 8
wird in der Seemann prache in folgenden Verb in dun gen gebraucht: 1. Totes Gewicht s. Deplacement. 2. Totes Werk. So nennt man den Teil des Schiffes, der über der Schwimmebene liegt, also den Teil des Schiffskörpers, der sich über Wa er befindet. Tot ist dieser Teil, weil er nicht hilft Wa er verdrängen, weil er also nicht mit trägt, sondern getragen werden muß. 3. Totes Holz. So heißen die Kielklötze. Sie heißen so im Gegensatze zu dem lebendigen, beweglichen Schiffe. 4. Tot segeln. Den Strom tot segeln, heißt, gegen den Strom so viel Fahrt machen, daß man ihn überwindet und trotz des Stromes noch vorwärts kommt, seinem Ziele sich nähert. Ein Schiff tot segeln, heißt, es überholen, ihm vorbeikommen, also schneller segeln als es.
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