Hanger
Etymologisches Wörterbuch der deutschen Seemannssprache · 1882 · p. 4
der, ist ursprünglich ein kurzes Ende eines dicken Taues, das um den Top des Mastes oder die Nock der Rahe gehängt wird und in de en herunterhängendem Ende sich eine Kausch befindet, in die das Seitentakel des Mastes, das Nocktakel der Rahe, eingehängt wird. Es versteht sich von selbst, daß der Hanger des Mastes ebenso wie der der Rahe paarweise vorkommt. Jetzt nimmt man natürlich Drahttau dazu; Dick und Kretschmer: „Die Hanger des Fockund Großmastes bestehen aus je einem kurzen Drahtende, in de en Tampen Kauschen eingesplißt sind und in de en Mitte ein auf den Top des Mastes pa endes Auge eingebunden ist.‟ So wird also der Hanger doppelt. Die beiden Hanger eines Tops haben dann vier Arme; die des Kreuztops aber sind einarmig.
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