Spinnaker

Etymologisches Wörterbuch der deutschen Seemannssprache · 1882 · p. 7
der. Wenn Rennjachten mit raumem Wind oder achterlicher Brise segeln, so gilt es, wenn sie keine Rahesegel führen, ihnen auf andere Weise die Möglichkeit zu geben, möglichst viel Leinwand vor dem Winde auszubreiten. Dazu hilft ein Spinnaker, „ein großes dreieckiges Segel aus leichtem Baumwollstoff, welches vermittelst eines Falles am Mast gehißt und mittelst eines Spinnakerbaumes , der an dem äußersten Schothorn des Segels befestigt und mit der am inneren Ende be find lichen Gabel gegen den Mast gestützt wird, ausgebreitet wird.‟ (Dick und Kretschmer II. 285/6). Nach der vom Freiherrn von Strombeck in der Marinerundschau (Oktober 1899 S. 1124-1136) veröffentlichten Übersetzung eines Kapitels aus einer englischen Seem anns chaft, sitzt der Spinnakerbaum in einem nach der Gestalt Schwanenhals genannten Gelenk, das in eine Spur am Mast eingesetzt wird und der Spur des Spinnakerbaumes zur Aufnahme und Stütze und zum Halt dient. Der Spinnaker findet sich nur auf Rennjachten, kann nur bei leichtem Winde gefahren werden, dient dann aber dazu, jedes Lüftchen aufzufangen und auszunützen.  —  Wort und Sache sind englisch; ersteres „from spin, in sense of to go rapidly.‟
Readham'da tam maddeyi gor →