Kabbelung

Etymologisches Wörterbuch der deutschen Seemannssprache · 1882 · p. 4
die, gewöhnlich in der Verb in dung Stromkabbelung, das Zus am men tref fen zweier Strömungen, der Streifen auf dem die Grenzen der zwei Strömungen an einanderschlagen und ein hörbares Geräusch ver ursa chen. Kabbeln ist ein lautmalendes Wort, das schlagen, anschlagen, plätschern, klatschen bedeutet; „wenn die Wellen von zwei Seiten gegen einander schlagen und klatschen‟; dann auch im übertragenen Sinne, aber nicht in dem von klatschen = schwätzen, nachsagen, sondern in dem von laut zanken, streiten, keifen; „sich kabbeln‟ = sich streiten. Inde en wird kabbeln nicht nur von dem Sichbegegnen zweier Strömungen, sondern auch überhaupt von dem Anschlagen des Wa ers an irgend einen harten Gegenstand gebraucht.
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