seisen

Etymologisches Wörterbuch der deutschen Seemannssprache · 1882 · p. 7
bei der Marine merkwürdigerweise zeisen genannt, heißt zus am men bin den, z. B. die Parten eines Taues mit einander verbinden, daß sie nicht rutschen können; das aufgegeite Segel beschlagen, an der Rahe festbinden; eine Kabelaring und ein Ankertau zus am men bin den, u. s. w. Das Mittel, mit dem solches geschieht heißt die Seising; das Wort hat aber eine doppelte Bedeutung: einmal das Mittel zum Binden, den Bändsel also, und sodann den Zustand des Gebundenseins. Das Wort kommt aus dem Französischen, von saisir; doch haben es die Franzosen zuerst von uns empfangen und von unserem althochdeutschen sazjan weitergebildet. Die Bedeutung ist: festmachen.
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