Hundspünt
Etymologisches Wörterbuch der deutschen Seemannssprache · 1882 · p. 4
der, das spitz zulaufende Ende eines Taus um das eine Art Gewebe oder Netz gelegt ist. Solche Taue läßt man in der Form eines Hundspüntes auslaufen, die man häufiger durch eine enge Öffnung stecken muß, weil sie ohne diese Vorsichtsmaßregel auf die Dauer in ihre einzelnen Duchten a use in an der gehen, sich „aufrebbeln‟ würden; = penis eines Hundes. Früher war auch Hundsfott im seemännischen Gebrauch für einen kleinen Stropp. Doch wird es jetzt selten gehört, außer etwa in der Bedeutung des Schimpfwortes, das freilich auch so lange die Studenten ihren Landesvater steigen la en nicht aus dem deutschen Sprachgebrauch schwinden wird; „ein Hundsfott der ihn schimpfen soll.‟
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