Düne
Etymologisches Wörterbuch der deutschen Seemannssprache · 1882 · p. 3
die, Sandhügel, Sandrücken, sandige Erhöhung am Meer. Es ist an Ver wan dts chaft mit dem griechischen thin, Haufe, Sandhaufe am Meeresufer, gedacht worden und an eine Sans crit form, die eilen, laufen bedeutet, so daß die Düne wegen ihrer Veränderlichkeit und Beweglichkeit so hieße (Weigand); aber dem widerspricht doch sehr der Gebrauch des Wortes in allen kelt is chen Sprachen, wo es als Endung kelt is cher Städtenamen geradezu einen festen, befestigten Ort bedeutet; gaedhelisch dun, kymrisch din, Breizonek, kornisch dun: Anhöhe, Burg, Hügel; englisch town, Stadt und down, Düne; französisch dune. Vielleicht verwandt mit der Wurzel des althochdeutschen Zeitworts then i an, dehnen, ausdehnen, in die Höhe gehen.
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