Klinsch
Etymologisches Wörterbuch der deutschen Seemannssprache · 1882 · p. 5
eine, ist nichts weiter als das unter dem Einfluß des englischen clinch = Klinke etwas umgebildete deutsche Wort Klinke, entweder im Sinne von „gekrümmtes, umgebogenes Ende eines Dinges‟ oder eines „haftenden, packenden, haltenden Etwas‟; beide Bedeutungen von klinken (s. Klinker boot) pa en auf Klinsch sehr wohl; klinken heißt allerdings „nieten‟; aber das Nieten besteht darin, daß das spitze Ende eines Nagels, der durch das zu Nagelnde durchgedrungen und auf der andern Seite wieder herausgekommen ist, durch Klopfen umgebogen wird; dieses Umbiegen ist die ursprüngliche Art des Nietens, und im Gedanken an Biegung ist Klinke, ist auch Klinsch gebildet, denn eine solche ist ein solcher Knoten oder Stek, bei dem das Ende eines Taues in der Weise umgebogen ist, daß ein Auge entsteht; zunächst ein festes Auge; und dann wird noch einmal gebogen und der Tamp durch das feste Auge so durchgeholt, daß ein laufendes, bewegliches, veränderliches, sich dem zu be fest i gen den Gegenstand durch Biegen anpa endes Auge entsteht.
Readham'da tam maddeyi gor →