Mooring

Etymologisches Wörterbuch der deutschen Seemannssprache · 1882 · p. 6
die, ist eine besondere Be fest i gung eines Schiffes durch Anker, Ketten, Taue, um es in der Lage zu halten, in der man es haben will, aus der es um irgendwelcher Gründe, wie Raummangel, Rücksicht auf die Wind rich tung, willen sich nicht her a us be we gen soll; also eine Be fest i gung des Schiffes zur Vermeidung des Schwojens. Man nennt es auch „ein Schiff vertäuen‟. Vergl. auch Spring. Das Zeitwort mooren, häufiger vermooren, hat seinen langen o-Laut von der dunklen niederdeutschen Au prache des a, denn es heißt eigentlich marren = binden, festbinden, befestigen. Von ihm ist das andere seemännische Zeitwort marlen ein Iterativum. Schon dem Teuthonista war das Wort bekannt, und zwar in der Form merren; er schreibt: „cabel-lyn reep, seel, to vo dair mede men eyn schyp an dat lant vestiget offte merret‟.
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